Wer wir sind

Was wir machen

Unser Team

Unsere Geschichte

grenzgänge | bildung im stadtraum e.V. möchte Menschen in einen Dialog über Migration, globale Zusammenhänge und Stadt bringen. Dafür setzen wir an unserem Alltag an und gehen raus vor die Tür. Wir arbeiten nicht nur klassisch in Seminar- und Klassenräumen, sondern begeben uns in den öffentlichen Raum – städtisch oder ländlich – und verbinden komplexe, globale Zusammenhänge mit konkreten Orten. So lernen wir das Unbekannte im Bekannten kennen, verschieben oder überwinden Grenzen und entwickeln das Werkzeug, um unser eigenes Handeln zu verstehen und zu verändern. 

Wir wollen damit einen Beitrag zu einer Gesellschaft leisten, in der Menschen sich der Vielfalt an Lebensrealitäten bewusst sind, sich dieser mit Empathie nähern und sich ermutigt fühlen, etwas gegen soziale Ungleichheit zu tun.

Unsere Standorte

grenzgänge | Berlin

Am Sudhaus 2
2. Etage im Berlin Global Village
12053 Berlin

berlin@grenzgaenge.net

grenzgänge | Hamburg



hamburg@grenzgaenge.net

grenzgänge | Kiel

℅ Alte Mu Impuls-Werk e.V.
Lorentzendamm 6-8
24103 Kiel

kiel@grenzgaenge.net

Unsere Satzung

Was wir machen

grenzgänge | bildung im stadtraum e.V stellt Themen perpektivenreich und interaktiv im Stadtraum dar. Wir geben Stadtrundgänge, bieten Projekttage und Seminarwochen an und erkunden Stadträume thematisch in Schulprojekten. Unsere Angebote richten sich an Jugendliche und Erwachsene. Für Grundschulkinder haben wir spezielle Formate entwickelt.

Wege und Kreuzungen unserer Bildungsarbeit
Die Erarbeitung unserer Stadtrundgänge und Seminarformate haben wir über die letzten 10 Jahre in einem moderierten interaktiven, dialogischen Prozess entwickelt. Expert*innen, Betroffene, Initiativen und Anwohner*innen etc. gestalten sie durch das Einbringen ihrer Themen, Orte und Geschichten. Unsere Bildungsformate sind Ergebnis dieses Prozesses.

Im Stadtraum lesen wir die Welt. Die Lupe auf Orte gehalten, gucken wir in die Vergangenheit, finden aktuelle Debatten und lassen Menschen zu den Orten und Themen sprechen. 

Wir vergleichen den Stadtraum gerne mit einer vielfach tapezierten Wand. Kratzen wir an der oberen Schicht, kommen schnell neue, unerwartete Muster ans Licht. Jede Person erkennt in diesen Mustern unterschiedliche Aspekte und zieht Verbindungen zu anderen Themen. 

Die Möglichkeit der (Neu-)Entdeckung verschiedener Ebenen und Verbindungen macht den Stadtraum zum Lernraum. Ausgehend davon, steht einer Spurensuche von Globalisierungsprozessen im eigenen Alltag und der Verortung der eigenen Position in der Welt nichts mehr im Wege.

Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte von Flucht- und Wanderbewegungen. Menschen waren schon immer in Bewegung und werden dies auch immer sein. Ab- und Zuwanderung prägten und prägen Alltag und Lebenswelt, die in stetiger Veränderung sind.

Wer wird gehört? Wer nicht? Die Sichtbarkeit von Perspektiven und Geschichten ist eng verbunden mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Auch im Stadtraum sind bestimmte Geschichten und Perspektiven besonders dominant, andere werden ausgeblendet. Diese wollen wir aufzeigen und damit Herrschaftsverhältnisse offenlegen. 

Unser Team ist im Hinblick auf bestimmte Lebensrealitäten homogen. Wir legen großen Wert auf Kooperationen, intensiven themenbezogenen Austausch mit Einzelpersonen und Organisationen, die weitere Expertisen und Perspektiven in unsere Bildungsangebote einbringen.

Jede*r hat das Recht am städtischen Leben und ferner an der (globalen) Gemeinschaft teilzuhaben. Jede*r Mensch sollte die Möglichkeit besitzen, Rechte wie das Recht auf Bildung, Teilhabe an Kultur und dem öffentlichen Leben wahrnehmen zu können. Wir als grenzgänger*innen setzen uns für eine städtische sowie globale Gemeinschaft ein, für die das Gemeinwohl Aller an erster Stelle steht. Deshalb entwickeln und diskutieren wir gemeinsam innerhalb unser Bildungsangebote Handlungsoptionen für den Wandel hin zu einer gerechteren Welt. 

 

Unser Team

grenzgänge | bildung im stadtraum e.V. gibt es seit 2010 in Hamburg, seit 2015 in Berlin und seit 2017 in Kiel. Wir arbeiten an allen Orten sowohl im städtischen als auch ländlichen Raum und zudem überregional eng zusammen. Unser Team besteht aus haupt-, neben- und freiberuflich sowie ehrenamtlich arbeitenden Menschen und wir freuen uns immer über neue Team-Mitglieder. Es gibt keine Geschäftsführung; wir steuern den Verein im Team und treffen relevante Entscheidungen gemeinsam.
Wir legen Wert auf eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, versuchen Ausschlüsse zu vermeiden und bemühen uns um gute Arbeitsbedingungen für alle. Wir streben außerdem eine vielfältigere Zusammensetzung unseres Teams an und setzen uns (selbst-)kritisch mit den Lohnverhältnissen in unserem Sektor auseinander.

Mit euch in der Stadt und in den Seminaren aktiv

Aaron Tawoufe // #berlin

Aaron Tawoufe likes history and is interested in migration and development. He thinks agricultural development has played a big role in migration patterns around the world. With current trends of border shutdown, he is keen on following how migration patterns and border controls will evolve.

Alexander Mattern // er // #berlin

Alexander Mattern betrachtet das Thema Migration studienbedingt auch gerne aus historischer Perspektive. Im Hier und Heute bereitet es ihm große Freude, sein Wissen mit anderen zu teilen und gleichzeitig den Erfahrungen des Gegenübers Raum zu geben, sodass eine anregende Diskussion entsteht.
alexander@grenzgaenge.net

Anna Lammers // sie // #kiel

Anna Lammers hat grenzgänger aus Hamburg mit in ihre Heimatstadt Kiel gebracht. Sie studierte Romanische Philologie und Pädagogik mit Schwerpunkt Migration und Integration. Ihre Interessenschwerpunkte sind Migration sowie kollektive und transkulturelle Erinnerung in zeitgenössischer Literatur.

Carla Mauermann // sie // #hamburg

Carla Mauermann hat ihr Interesse an Stadt und Raum während ihres Ethnologie-Studiums  in Hamburg entdeckt. Sie findet es spannend (globale) gesellschaftliche Themen mit dem lokalen Raum zu verbinden und darüber mit unterschiedlichen Menschen in den Austausch zu kommen.
carla@grenzgaenge.net

Carlotta Hack // sie // #berlin

Carlotta Hack ist studierte Stadtforscherin und begeisterte Flaneurin. Ihre Begeisterung der Analyse von gebauten und gelebten (Stadt-)Räumen und der kritischen Hinterfragung dieser in Bezug auf Zugänglichkeit und Teilhabe diskutiert sie gerne in ihrem Engagement bei grenzgänge.
carlotta@grenzgaenge.net

Franziska Krüger // sie // #berlin

Franziska Krüger hat Freude daran die Verwobenheit und Komplexität der Welt durch die Bildungsarbeit von grenzgänge im Stadtraum sichtbar zu machen. Sie ist für die Leitung und Koordination des Berliner Büros mitverantwortlich und arbeitet in den Projekten LebenGlobalAktiv und Migrationsstadt.
franziska.k@grenzgaenge.net

Franziska Langner // sie // #berlin

Für Franziska Langner fühlt sich in Städten spazieren zu gehen etwa so an wie Tapeten von einer vielfach tapezierten Wand abzukratzen. Es kommen immer wieder unerwartete Muster ans Licht. Mit dem Ziel der Stadt für alle vor Augen, konzipiert sie Projekte. Sie ist mitverantwortlich für die Leitung und Koordination des Berliner Büros und arbeitet in den Projekten LebenGlobalAktiv und Migrationsst...

Henriette Maye // sie // #berlin

Henriette Maye hat Historische Urbanistik studiert und interessiert sich für die Spuren von Migration im Stadtbild. Sie beschäftigt auch die aktuelle Frage, wie eine lebenswerte Stadt für alle gestaltet werden kann – nachhaltig, mit gemeinschaftlich genutzten Räumen und frei von Diskriminierung.
henriette@grenzgaenge.net

Jule Grüninger // sie // #berlin

Jule Grüninger will mithilfe der antidiskriminierenden Bildungsarbeit von grenzgänge zu einer Auseinandersetzung von Menschen mit ihrer Rolle in der Gesellschaft beitragen und sich für eine plurale und partizipative Gesellschaft im Zeichen von Social Justice engagieren.

Lisa Elm // sie // #berlin

Lisa Elm betrachtet den Stadtraum als Erlebnisparcours und schätzt die Verbindungen von Wissen, Neugier und interaktiven Zugängen zur Migrationsgeschichte, die grenzgänge in den urbanen Strukturen offenlegt. Der dialogische Umgang mit Themen ermöglicht eine inklusive Teilhabe und Wertschätzung für individuelle Erfahrungen...

Lucie Rademacher // kein Pronomen // #hamburg


lucia@grenzgaenge.net

Luisa Bläse // sie // #berlin

Luisa Bläse findet es wichtig, auch abseits der touristischen Zentren Bildungsformate im städtischen und ländlichen Raum anzubieten. In letzter Zeit beschäftigt sie sich darüber hinaus vermehrt mit der Frage, wie gute Arbeitsbedingungen in zivilgesellschaftlichen Organisationen aussehen können.
luisa@grenzgaenge.net

Maren // sie // #berlin

Hinter Straßennamen, Häuserfassaden und Grünstreifen verbergen sich Strukturen der Macht und Kämpfe des Widerstands, die Maren mit euch im Spaziergang entdeckt. Was ist die Geschichte von Ungerechtigkeitsstrukturen? Was lässt sich ihnen entgegensetzen, damit ein gutes Leben für alle möglich ist?
maren@grenzgaenge.net

Marion Burkard // sie // #berlin #hamburg

Marion Burkard findet es wichtig, unsere alltägliche Umgebung als Ort des (Ver-)Lernens zu nutzen und dort die Geschichten einer Gesellschaft der Vielen erfahrbar zu machen. Sie gestaltet den Berliner Büroalltag mit und arbeitet in den Projekten LebenGlobalAktiv und Geteilte Geschichten Gemeinsame Wege.
marion@grenzgaenge.net

Philipp Uhlig // er // #hamburg #kiel

Philipp Uhlig studierte Ethnologie und Geographie an der Universität Hamburg. Den Stadtraum begreift er als zentralen Schauplatz gesellschaftlicher und globaler Prozesse. Im Stadtraum zu arbeiten, bedeutet für ihn diese Prozesse im Lokalen erfahrbar zu machen. Philipp ist für Anfragen im Hamburger Büro erreichbar.
philipp@grenzgaenge.net

Tobias Hoffmann // #kiel

Tobias Hoffmann findet, dass Mensch grenzgänge auch in Kiel erleben kann. Er arbeitet freiberuflich im non-formalen Bildungsbereich und unterstützt das Team von grenzgänge durch seine Kenntnisse mit erlebnisorientierten Methoden im interkulturellen, außerschulischen Kontext.
tobias@grenzgaenge.net

Verda Kaya // sie // #berlin

Yannig Baur // er // #berlin

Yannig Baur findet als studierter Lehrer Bildungsorte und -formate jenseits des klassischen Schulunterrichts besonders spannend. Er interessiert sich dabei vor allem für die Verknüpfung von sozialen, historischen und ökologischen Themen.

Yolanda Schröder // sie // #hamburg

Yolanda Schröder hat Ethnologie und Visual Anthropology studiert und sieht die Bildungsarbeit von grenzgänge als Plattform für generationsübergreifende Begegnungen, Austausch und dem kritischen Hinterfragen etablierter Strukturen.
yolanda@grenzgaenge.net

Unsere Geschichte

2001

2001

2014

Manuel Assner schließt sich mit seinen Bildungsformaten in Hamburg dem Netzwerk an. 2015 wird das erste grenzgänger-Projekt in Hamburg im Rahmen des Vereins durchgeführt und das Team wächst.

2014

2015

grenzgänger fasst in Berlin, Neukölln Fuß und ist ab jetzt auch in Berlin mit Rundgängen und in Brandenburg mit Bildungsprojekten unterwegs.

2015

2017

Der erste Rundgang entsteht am Standort Kiel und das Kieler grenzgänger-Team findet sich.

2017

2021

Bei der Mitgliederversammlung am 21. Mai 2021 wurde beschlossen, den Verein Netzwerk Migration in Europa e.V. in grenzgänge | bildung im Stadtraum e.V. umzubenennen.

2021